Herzlich willkommen
auf der Homepage der psychoanalytischen Praxis von Alexander Becker. Als approbierter kassenärztlich zugelassener Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut biete ich therapeutische Leistungen für Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene sowie deren Eltern und Bezugspersonen an.
Psychotherapie soll einen Raum eröffnen, in dem einfühlsam über sich selbst nachgedacht werden kann, um ein größeres Verständnis für sich zu entwickeln. Mit den zugelassenen Verfahren der psychoanalytischen Psychotherapie und der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie sollen die Ursachen von emotionalen Herausforderungen gemeinsam verstanden werden und individuelle Lösungswege erarbeitet werden. Da die Herausforderungen, die das Heranwachsen mit sich bringen, bei jedem Menschen einzigartig sind, bieten diese Ansätze die Möglichkeit, jedes Kind und jede/n Jugendliche/n bei seiner/ihrer persönlichen Entwicklung und in seinem/ihrem eigenen Tempo individuell zu begleiten. Eine vertrauensvolle Basis steht hierbei im Mittelpunkt, sodass die Privatsphäre und der respektvolle Umgang mit sensiblen Themen oberste Priorität haben.
In meiner Praxis biete ich psychoanalytische und tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie an. Hierbei bin ich darauf spezialisiert, mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen zwischen 0 und 21 Jahren zu arbeiten sowie mit ihren Eltern und Bezugspersonen.
Für Kinder
Es ist ganz normal, dass ein Kind auch mal schwierige Phasen im Leben hat. In manchen Fällen kann das aufgrund der eigenen ebenfalls vorhandenen Stärken gut gemeistert und überwunden werden. In anderen Fällen gelingt dies aber nicht und dann kann es sinnvoll oder auch notwendig sein, sich professionelle Hilfe zu suchen, um eine ungünstige Entwicklung aufzuhalten.
Wenn ein Kind leidet oder Ängste hat, macht es dies oft durch Symptome deutlich. Diese Symptome können beispielsweise sein, dass das Kind oft verängstigt und eingeschüchtert wirkt, oder dass es sich nicht anders als mit heftigen Wutausbrüchen und Aggressionen zu helfen weiß. Diese Symptome sind ein Hinweis auf die innere Überforderung des Kindes. Daher ist es in der Therapie wichtig, diese Symptome ernst zu nehmen und zu verstehen.
Die Kindertherapie soll dabei unterstützen, die ins Stocken geratene Entwicklung des Kindes neu anzustoßen und aus ungünstigen Entwicklungsrichtungen auszulenken. Dabei ist es wichtig, dass alle Beteiligten (Kinder, Eltern, Therapeut) gemeinsam versuchen, das Problem des Kindes besser zu verstehen und gemeinsam an einer Veränderung zu arbeiten. Die Kindertherapie ist auf die Sprache des Kindes abgestimmt, was bedeutet, dass Kinder oftmals eher die Sprache des Spiels verwenden, weshalb in den Therapien oft auch gemalt oder gespielt wird, da dies der beste Weg ist, um einen Einblick in die Innenwelt des Kindes zu erhalten. Im Spiel zeigt sich das Kind und gewährt Einblicke in seine inneren Konflikte, anders als Erwachsene, die sich eher im Gespräch ausdrücken.
Im Spiel der Therapie können dann auch neue Wege erprobt werden, die später auch in der Außenwelt ausprobiert werden können.
In der Regel kommen Kinder ein- bis zweimal pro Woche zur Therapie, je nach dem, was im einzelnen Fall erforderlich ist.
Da Eltern zumeist die bedeutendsten Bezugspersonen und gute Experten für das Kind sind, werden auch mit ihnen regelmäßige Termine vereinbart, da ihre Unterstützung der Entwicklung des Kindes einen großen Beitrag zum Erfolg der Therapie leistet.
Wie bei allen Psychotherapien unterliegt der Inhalt jeder Stunde der gesetzlich geregelten Schweigepflicht.
Für Jugendliche und junge Erwachsene
Als Jugendliche und junge Erwachsene müssen wir einige der größten und schwierigsten Veränderungen unseres Lebens bewältigen. So viele verführerische und spannende Aufgaben es auch gibt, so viele Herausforderungen gibt es auch. Freundschaften verändern und entwickeln sich, die Beziehung zu den Eltern verändert sich, die Anforderungen in Schule werden andere, der Körper verändert sich, es gibt erste Liebesbeziehungen usw. Dies kann zu Gefühlen von Überforderung führen, was sich manchmal allein oder mit Hilfe des Umfeldes bewältigen lässt, manchmal aber auch nicht. Wenn es besonders schwierig ist, die gestellten Herausforderungen zu meistern, kann es zu Symptomen kommen (sozialer Rückzug, Ängste, Antriebslosigkeit, Selbstverletzungen o.ä.). Diese Symptome werden in der Psychotherapie als Hinweis verstanden, dass es gerade kaum noch möglich ist, die Probleme allein zu bewältigen. In diesen Fällen bietet die Psychotherapie einen individuellen und geschützten Raum, in dem man sich all die widersprüchlichen Gefühle, Ängste und Wünsche anschauen und ordnen kann. Die Therapie soll einen Weg bereiten, um sich selbst besser kennenzulernen und verstehen zu können; aber auch, um ein besseres Selbstvertrauen und eine bessere Akzeptanz der eigenen Individualität zu ermöglichen. Dabei ist es besonders wichtig, dass die Therapie der Schweigepflicht unterliegt, die auch den Eltern gegenüber gilt. Dennoch können die Eltern in die therapeutische Arbeit mit eingebunden werden. Wie und in welchem Umfang wird im jeweiligen Einzelfall je nach Erfordernis und Alter entschieden.
Für Eltern und Bezugspersonen
Niemand kennt ein Kind besser als die eigenen Eltern. Sie kennen die Charakterzüge, die Persönlichkeit und die emotionalen und sonstigen Herausforderungen ihres Kindes seit dessen Geburt. Sie haben die Entwicklung begleitet und geprägt, haben es in der Kindergarten- und Schulzeit erlebt und kennen die Freunde des Kindes.
Mit all diesem Wissen und ihrer Prägung für das Kind haben Eltern einen wichtigen Anteil für das Gelingen einer Psychotherapie. Egal ob die Eltern zusammen oder getrennt sind, sie haben stets eine ungemein große Bedeutung für das Kind. Daher ist es in einer Psychotherapie stets wichtig, auch am familiären Gefüge zu arbeiten. Gegenseitiges Verständnis und Vertrauen sollen gefördert werden, um die anstehenden Veränderungen gemeinsam angehen zu können und somit auch einen aktiven Teil bei der Bearbeitung der jeweiligen Schwierigkeiten leisten zu können.
In der begleitenden Elternarbeit geht es darum, das Verhalten des Kindes besser zu verstehen und das eigene Verhalten einzuordnen, um so aus dem bisherigen Konfliktgeschehen herauszukommen. Eine regelmäßige begleitende Elternarbeit ist ein wichtiger Faktor in Kindertherapien. Diese wird im Rahmen einer Richtlinienpsychotherapie von den Krankenkassen übernommen.
Psychoanalytische Praxis
Alexander Becker
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